Dienstag, 20. November 2018

21. November 2018 Rückkehr zu den Klimapilgern - Potsdam


Endspurt bei den Klimapilgern. Heute werde ich nochmals zu den Klimapilgern in Potsdam dazustoßen. Ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen. Wir werden dann gemeinsam in Berlin den deutschen Abschnitt des Klimapilgerns beenden. Von dort aus geht es für einige Pilger weiter auf den polnischen Wegen bis nach Katowice.

Mittwoch, 31. Oktober 2018

12. Oktober 2018 Kloster Huysburg - Quedlinburg 27,5 km


Die Nacht war sehr milde und nach dem Frühstück und der Morgenandacht begeben wir uns mit den neuen Tagespilgern zusammen wieder auf den Weg.


Durch den herrlichen Herbstwald auf dem Huysburger Rundweg und entlang des Jakobsweges geht es bergab. Wir genießen die Natur - Gottes Schöpfung.


Auf halber Strecke treffen wir auf Halberstadt. Dort erwartet uns ein von der Liebfrauengemeinde liebevoll hergerichtetes Mittagessen. Danach besichtigen wir den Dom.


Kein Wölkchen am Himmel, man kann kaum glauben, daß es schon Mitte Oktober ist. Wir pilgern in T-Shirt und Shorts. Die Landschaft ist ein Traum.


Am späten Nachmittag erreichen wir Quedlinburg. Ich finde diese Stadt direkt traumhaft schön. In der Kirche werden wir nach einem fantastischen Abendessen auf die Unterkünfte verteilt. Ich entscheide mich zusammen mit Carmen für das soziokulturelle Zentrum. Wir haben die oberste Etage für uns allein, können Abends noch eine weitere Pilgerin aufnehmen und verleben einen urigen Abend vor Ort.

11. Oktober 2018 Schöningen - Kloster Huysburg 27,3 km


Nach dem Morgengebet und einem kräftigendem Frühstück geht es wieder auf den Weg. Unser erster Schmerzpunkt für heute führt uns zum Braunkohletagebau Schöningen-Südfeld. Nach Abschluß der Kohleförderung im Helmstedter Revier wird auch dieser Tagebau wieder rekultiviert. Es soll hier nach Abstellen der Pumpen ein See entstehen.


Nicht mehr lange und wir überschreiten Grenze zwischen den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Hier befindet sich das Grenzdenkmal Hötensleben, welches an die Zeit der deutschen Teilung erinnert. Es soll aber vor allem ein Denkmal für die Unmenschlichkeit dieser Grenzanlagen darstellen. An ehemaligen innerdeutschen Grenzen gab es über 300 Grenztote.


Durch die Oktober-Hitze pilgern wir weiter zu unserem Pausenplatz. Wir erreichen den alten Bahnhof Gunsleben, wo Konni in seiner mobilen Küche mal wieder ein fantastisches Mittagsmahl zubereitet hat.


Die Landschaft ist und am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft für diese Nacht. Heute sind wir im Gästetrakt des Klosters Huysburg untergebracht. Wir nehmen an einem Abendgebet teil, stärken uns beim Abendessen und treffen uns anschließend in einem Gemeinschaftraum, wo die schwedischen Mitpilgerinnen zu uns treffen. Es wird noch viel geredet und gesungen an diesem Abend.


Durch die milde Abendluft geht es zurück zu den Schlafräumen. Eine Pilgerin entschließt sich heute sogar im Garten zu schlafen.

Mittwoch, 24. Oktober 2018

10. Oktober 2018 Königslutter am Elm - Schöningen 23,7 km


Noch ist es kühl, doch es verspricht ein sonniger und warmer Tag zu werden. Zum Frühstück finden wir uns wieder zusammen. Anschließend erhalten wir beim Morgengebet in der Stadtkirche ein paar Anregungen für unsere nächste Etappe.


Dort erhalten wir auch einen Pilgerstempel, bevor wir uns auf den Weg begeben. Es geht flott voran Richtung Räbke. Dort angekommen werden wir herzlich begrüßt und erhalten Informationen rund um die Region.


Wir pilgern zur St.Stephanie-Kirche, welche gleichzeitig eine Jakobsweg-Station ist. Hier gibt es unter anderem Hinweise auf die kirchliche Zusammenarbeit mit der "Tschernobyl-Kindererholung" im ehemaligen Freizeitheim Räbke.


Danach geht´s zur Mühle Liesebach, wo uns nach einer Pilgersuppe und Kaffee & Kuchen, weitere interessante Informationen zu Umweltproblemen erwarten.


Unweit dieses idyllischen Ortes befinden sich die Atommüll-Lager Schachtanlage Asse und Endlager Morsleben. Unter dem Logo "Weltatomerbe Braunschweiger Land" kämpfen die Menschen für Transarenz, Lösungen und den Ausstieg aus der Atomenergie.


Mit etwas Verspätung machen wir uns auf den Weg nach Schöningen. Dort werden wir von der Katholischen Gemeinde St. Marien mit einer kurzen Andacht und einem wunderbaren Abendessen empfangen. Wir sind im Gemeindehaus untergebracht und schlafen auf Kissen oder mitgebrachten Schlafmatten.



Dienstag, 23. Oktober 2018

9. Oktober 2018 Braunschweig - Königslutter am Elm 30 km


Gut gestärkt vom Frühstück und nach Verladung der Rucksäcke der Übernachtungs-Pilger, werden die Tagespilger begrüßt und wir machen uns auf den Weg.


Zwischendurch nehmen wir an einer Andacht teil, zu der die Klimapilger eingeladen worden sind.Es wird Brot gebrochen und verteilt, mit der Anregung, wann und wie wir dieses Verzehren werden. Es soll zum Nachdenken anregen.



Bei herrlichem Sonnenschein erreichen wir Königslutter, wo wir von der Pröbstin der Probstei Königslutter empfangen werden. Nun ist eine Besichtigung des Geopark Informationszentrums angekündigt. Leider haben wir dort niemand mehr angetroffen, obwohl wir zum angegebenen Zeitpunkt vor Ort waren.


Zum Abschluß des Tages erfolgt ein gemeinsames Abendessen im Gemeindehaus und anschließend werden wir auf die Unterkünfte verteilt. Es geht heute entweder kostenfrei zu einer Gastfamilie oder für die restlichen Pilger in ein Zimmer des Gasthofs "Zum Elmblick".

8. Oktober 2018 Ankunft in Braunschweig bei den Klimapilgern


Nachdem ich alle Hindernisse, welche mir die Deutsche Bahn auf den Weg gegeben hat , überwunden habe, bin ich am späten Nachmittag in der "Stadt der Löwen angekommen". Nun mußte ich noch ca. 20 Minuten laufen, um das Theologische Zentrum Braunschweig zu erreichen.


Ich wurde sehr herzlich von den Klimapilgern aufgenommen. Und nach einem gemeinsamen Abendessen, dem Abendgebet und einer Tagesreflektion, folgte eine für Pilger luxeriöse Nacht in kleinen Doppelzimmer, wo wir Einzeln untergebracht waren.

Sonntag, 7. Oktober 2018

7. Oktober 2018 Aufbruch zu den Klimapilgern


Nachdem ich mir gestern am Hambacher Forst nochmal vor Augen geführt habe, wie unglaublich wichtig der Kampf für den Klimaschutz ist, bin ich innerlich für den Pilgerweg gestärkt. Meine Trainingswanderungen habe ich hinter mir und morgen geht´s dann los. Ich fahre mit dem Zug nach Braunschweig und werde am späten Nachmittag dort ankommen. Nach einer Übernachtung im Theologischem Zentrum Braunschweig geht es am nächsten Tag weiter in Richtung Katowice.
Geht doch ;-)!!!