Samstag, 17. Oktober 2009

Packliste 2010

Gürteltasche (am Körper) 347 g
Gürteltasche: Tatonka Illium (144 g)
Taschenmesser: Schweizer (60 g)
Dokumente: BPA, Flugticket (24 g)
Geld: bar, EC-Karte, SparCard (15 g)
Notizheft: (2x) m. Hülle (74 g)
Pilgerpass: Credencial m. Hülle (22 g)
Kugelschreiber: leicht (8 g)

Technik (am Körper) 449 g
MP3-Player: incl. Batterie (67 g)
Handy: Nokia 1661 incl. Ladegerät (120 g)
Digitalkamera: incl. Batterien & SD-Karten (262 g)

Kleidung (am Körper) 2.535 g
Soft-Shell: JW Active Trail Women (290 g)
Trekking-Hose: Jack Wolfskin Sierra Pant (316 g)
Unterwäsche: Odlo Cubic (31 g)
Strümpfe: Falke TK2 cool (58 g)
T-Shirt: Meru (112 g)
Trekking-Schuhe: Lowa Renegade GTX Lady (1160 g)
Halstuch: Buff schwarz & rot (72 g)
Trekkingstäbe: Leki Makalu ultralight (468 g)
Handschuhe: gepolstert f. Trekkingstäbe (28 g)

Rucksack 1.717 g
Rucksack: Deuter ACT Lite 50+10 (1560 g)
Packbeutel: Zipp-of Tüten gr. & kl. (je 4x) (80 g)
Beutel: f. Schlafsack (7 g)
Beutel: Aloksak wasserdicht (4x) (30 g)
Netzbeutel: 2 Stück einmal mit Haken (40 g)

Kleidung 2.223 g
Unterwäsche: Odlo Cubic (2x) (62 g)
Strümpfe: Falke Wandersocke (52 g)
Strümpfe: WoolPower (37 g)
T-Shirt: Odlo Shirt & Back Bear (228 g)
Hut: Berghaus GoreTex (62 g)
Sonnenbrille: TCM Sportbrille (24 g)
Regengamaschen: Clisport (216 g)
Regenponcho: Wäfo Kraxenponcho (526 g)
Trekkinghose: Meru Zip-off (274 g)
Fleece-Jacke: Haglöfs Dual Q Jacket (236 g)
Unterhemd: Odlo Kurz & langärmlig (200 g)
Crocs: schwarz (220 g)
Strumpfhose: anstatt Leggins & Handschuhe (86 g)

Körperpflege 497 g
Zahnbürste: klein (12 g)
Zahnpaste: 20 ml (30 g)
Haare&Haut&Wäsche:Hair & Care (102 g)
Sonnenschutz: auch Hautschutz (52 g)
Handtuch: Sea to sumit 60x120 (112 g)
Haarbürste: Plastik (41 g)
Deo: Nivea Dry Comfort 24h (62 g)
Nagel-Set: Feile/Schere/Pinzette (34 g)
Taschentücher 2 Päckchen (52 g)

Notfall 234 g
Erste-Hilfe-Set: Verbandpäckchen (11 g)
Tape-Pflaster: Elastoplast (22 g)
Sicherheitsnadeln: 10 Stück (6 g)
Nähzeug: Reiseset (1 g)
Voltaren: Kapseln (20 Stk.)& Creme (62 g)
Paracetamol: Schmerzmittel (10 Stk.) (8 g)
Compeed & Pflaster: Blasenpflaster & Pflaster (34 g)
Desinfektionstücher: 2 Stück (8 g)
Globulis: Arnica C30 (36 g)
Puder: f. Füße (34 g)
Zehenschläuche: PolymerGel (12 g)

Schlafen 874 g
Schlafsack:Expeed Sparrow (750 g)
Isomatte:Alu-Matte (122 g)
Ohrstöpsel: Sleep Soft (2 g)

Sonstiges 476 g
Reiseführer Jakobsweg:Outdoor gekürzt (164 g)
Wäschleine: Clothline (24 g)
Stein: für Cruz de Ferro (114)
Jakobsmuschel: mit Schnur (44 g)
Unterkunftsverzeichnis: Jakobusfr. Paderborn (46 g)
Eßbesteck: Spork (9 g)
Taschenlampe: klein & leicht (30 g)
Plastikflaschen: 3 Stück (je 0,5 l) (45 g)

Gesamt (ab Rubrik:"Rucksack" summiert) 6.021 g

P.S. Liste wird noch bis kurz vor Aufbruch aktualisiert!!!
Zuletzt aktualisiert am 01.05.2010

Sonntag, 4. Oktober 2009

04.Oktober 2009 Planung Camino Francés 2010 Teil 1


Nun also doch wieder: die Planungen für den Camino 2010 haben begonnen!!! Ursprünglich wollte ich mich in nächster Zeit erst einmal nicht mehr auf eine Pilgerreise begeben und schon gar nicht in einem "Heiligen Jahr"! Nun kommt es aber immer anders, als man denkt. Der "Sucht-Faktor" ist hierbei nicht zu unterschätzen und auch weitere Ereignisse drängen mich zu diesem Entschluß. Nachdem die Urlaubsplanung für das kommende Jahr von meinem Arbeitgeber abgesegnet ist, kann ich mich an die Buchung der Flüge begeben. Der Camino soll mich im nächsten Jahr von Leon über Santiago de Compostela bis zum Kap Finisterra führen. So könnte ich endlich die Lücken des Weges füllen, welche im Jahr 2008 durch meine Knieprobleme entstanden sind. Da ich sehr günstige Flüge bis nach Bilbao aufspüren konnte, werde ich dann von dort mit dem Bus über Burgos bis nach Leon fahren. Nach hoffentlich erfolgreicher "Pilgerei" geht es wieder zurück nach Bilbao, wo ich dann zusammen mit meinem Liebsten noch ein paar Tage für eine Stadtbesichtigung dranhängen werde.

Buen Camino!!!

Montag, 7. September 2009

4.Juni 2009 Rückreise nach Oberhausen


Unser Quartier befand sich im Zentrum von Pamplona, so daß wir die feiernden Spanier in dieser Nacht live erleben durften. Aber damit mußte man rechnen. Bis zur Schlüsselübergabe haben wir noch ein wenig Zeit, so daß wir auch im Pamplona nach dem Frühstück, noch ein paar Präsente für Familie und Freunde besorgen. Schwierig wird es nochmal all die neu erworbenen Dinge auf Rucksack und Handgepäck zu verteilen. Wir meistern auch diese Schwierigkeit und machen und auf den Weg zur Bushaltestelle. Unterwegs lädt eine Bar zum zweiten Frühstück ein und wir nutzen die Chance. Hier sehen wir dann die erste Pilgerin, welche mit Notebook unterwegs ist - okay - muß ja Jeder für sich selbst entscheiden. Mit dem Bus fahren wir zum Flughafen, verpacken die Rucksäcke und rätseln über das Eincheck-Verfahren an diesem winzigen Flughafen. Irgendwann ist es aber erkennbar, daß auch wir unser Gepäck abgeben dürfen (nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen) und wir maschieren direkt durch zu der kleinen Maschine, welche uns nach Madrid-Barajas bringen soll. Dort angekommen ist unser Abflug-Gate noch nicht angeschlagen. Erst kurz vor dem Abflug erscheint die Information auf dem Bildschirm. Da sich das Gate komplett am anderen Ende des Flughafens befindet, müssen wir flott durchmaschieren, um gerade noch rechtzeitig zum check-in anzukommen. Der Flug verläuft problemlos und nachdem wir unsere Rucksäcke zurück erhalten haben, fahren wir nach Hause!!!

3.Juni 2009 Zugreise Burgos - Pamplona


Gut ausgeschlafen gehen wir erst einmal frühstücken. Um die Zeit zu unserer Weiterreise zu überbrücken, machen wir noch eine kleine Shopping-Tour und können uns nun -neu eingekleidet- auf den Weg zum Bahnhof machen . Dort angekommen, haben wir immer noch reichlich Zeit. Aber, so brauchen wir uns nicht abzuhetzen. Nach einer ruhigen und angenehmen Zugfahrt erreichen wir Pamplona. Mit einem Shuttle-Bus fahren wir in die Innenstadt und begeben uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Endlich finden wir eine Touristen-Büro, in dem wir eine Unterkunftsliste erhalten. Es gestaltet sich etwas schwieriger, als wir dachten, aber nach der dritten Absage, können wir unser Quartier für diese Nacht beziehen. Wir lassen die Rucksäcke im Zimmer zurück und nisten uns erst einmal in einer Tapas-Bar ein - super!!! Anschließend sitzen wir bei einem Glas Wein auf dem Plaza del Castillo und beobachten (mal wieder) sehnsuchtsvoll die Pilger. Nun gehören wir leider nicht mehr dazu. Aber nach dem Camino, ist vor dem Camino!!!

2.Juni 2009 Burgos - Stadtbesichtigung


Die ersten Pilger machen sich schon so gegen 5.30 Uhr fertig, obwohl die Herberge erst um 7 Uhr geöffnet wird. Bis 8 Uhr müssen wir dann raus sein. Wir frühstücken erst einmal & laufen danach auf dem Camino zurück, bis wir unser Hotel "Norte y Londres" erreichen. Wider Erwarten können wir das Zimmer sofort beziehen, obwohl wir so früh dran sind. Nun ist erst einmal "Power-Shopping" angesagt und Margret nutzt die Zeit für die Besichtigung der Kathedrale. Zum Mittagessen treffen wir wieder zusammen und sitzen gemeinsam mit Traute auf dem Plaza de Espana. Anschließend wollen wir unsere Bahn-Tickets besorgen und machen uns auf die Suche nach dem RENFE-Büro, welches wir gestern schon gesehen haben. Irgendwie können wir es aber nicht wiederfinden und so entschließen wir uns erst einmal für einen Mittagsschlaf auf der Wiese am Fluss Arlanzón. Kurze Zeit später kehre ich zum Hotel zurück und nutze die Chance auf ein ausgiebiges Wannenbad - herrlich!!! Frisch gebadet, folge ich einer spontanen Idee und frage einfach in der Touristen-Information nach dem RENFE-Büro. Kein Problem - so kommen wir heute doch noch zu unseren Zugtickets und werden auch nicht am falschen Bahnhof auf den Zug warten. Ich erfahre dort nähmlich, daß es einen alten und einen neuen Bahnhof in Burgos gibt. Und wir müßen mit dem Bus zum neuen Bahnhof fahren. Jetzt erst mal wieder bei einem Vino Tinto relaxen. Zum Abendessen bestelle ich mir drei verschiedene Tapas dazu und beobachte die Menschen/Pilger, welche an meinem Bodega-Aussichtsplatz vorbeilaufen. Wie gerne würde ich morgen auch wieder Richtung Santiago de Compostela weiterziehen!!!!

Mittwoch, 26. August 2009

1.Juni 2009 Atapuerca - Burgos 21,9 km


Letzter Wandertag!!!Die Nacht war der reine Horror: der letzte Pilger machte in unserem Zimmer die Schotten dicht und es wurde unerträglich warm in dem kleinen Raum. Zudem habe ich auch sehr schlecht geträumt, so daß ich immer wieder aufwachte. Um 5 Uhr morgens machen sich die ersten Pilger bereits auf den Weg. Völlig übermüdet wache ich dann erst um 7.10 Uhr wieder auf. Ohne Kaffee & Frühstück machen wir uns auf den Weg. Nach einem letzten Anstieg gelangen wir zu einem Holzkreuz & einer Stein-Spirale. Von dort aus sehen wir auch schon das Ziel unseres diesjährigen Jakobsweges: Burgos. Weiter geht´s durch viele kleine Dörfer, aber die erste geöffnete Bar läßt lange auf sich warten. Daher genießen wir die Pause um so mehr, auch wenn wir sehr lange für unseren Cafe und das Bocadillo con Jamon anstehen müssen. Wieder auf dem Weg müssen wir uns nach einer Autobahnüberquerung für eine Weg-Alternative entscheiden. Wir wählen den etwas längeren Weg, welcher am Rande des Industriegebietes langführt, mit der Möglichkeit das Kloster Miraflores zu besichtigen. Leider verpassen wir irgendwann eine wichtige Abzweigung, so daß wir das Kloster nicht zu Gesicht bekommen. Wir irren noch ein wenig durch die Vorstadt von Burgos, aber 3 Stunden nach unserer Pause erreichen wir unser Ziel. Wie letztes Jahr zu Beginn unseres Jakobsweges, stehen wir nun zum Abschluß unserer Pilgerreise vor der Kathedrale von Burgos - wunderschön! Die neue Gemeinde-Herberge liegt direkt hinter der Kathedrale. Da diese sehr unscheinbar von Außen ist, sind wir zuerst daran vorbei gelaufen. Für nur 3,-€ (für den Preis habe ich noch in keiner Herberge auf dem Camino übernachtet) haben wir eine sehr preiswerte Unterkunft in der schönen Stadt Burgos. Alles was ich an Wäsche entbehren kann kommt in die Waschmaschine, damit ich saubere Wäsche für die Rückreise habe. Wir erledigen schon einmal die ersten Souvenier-Einkäufe. Beim Menú de Peregrino lernen wir Benedikt aus dem Elsaß kennen. Später kommt er noch mit in die Pilger-Messe. Anschließend trinken wir zusammen einen Wein. Während wir die Abendsonne vor der Kathedrale genießen, kommen auch Louk & Hank hinzu. Nach einem weiteren Glas Wein und einer Foto-Session wollen wir versuchen ein Zimmer für Morgen zu reservieren.Wir laufen zu dem Hotel, in dem Hank & Louk untergebracht sind. War für eine Überraschung: es handelt sich um unser letztjähriges "Hotel Espana". Leider ist hier nichts mehr frei, aber Hank reserviert sofort das vom Rezeptionisten empfohlene Ausweich-Hotel "Londres y Norte".Nachdem wir uns bedankt haben, verabschieden wir uns von den beiden Holländern und wünschen Ihnen ein "Buen Camino" für ihren weiteren Weg. Zusammen mit Benedikt gehen wir Richtung Alberge, da bald Einlaß-Schluß ist. Außerdem muß ich noch meine Wäsche einsammeln & ein paar eMails versenden - dieser Pilger-Streß!
Kurz vor dem "Licht aus" schaffe ich es in mein Bett zu kommen. Nun folgt also die letzte Nacht in einer Herberge!!!

Dienstag, 25. August 2009

31.Mai 2009 Villafranca Montes de Oca - Atapuerca 18,9 km


Um 6 Uhr morgens gehen die Lichter an. Eine halbe Stunde später bequemen wir uns auch aus unseren Schlafstätten. Ich bin froh, daß ich in dieser Nacht nicht aus dem (oberen) Bett gefallen bin, da das Bett wirklich sehr schmal war und zudem links und rechts keine Barrieren hatte, welche das rausfallen hätten verhindern können. Ursprünglich wollten wir um 7.30 Uhr noch frühstücken gehen, aber dafür sind wir dann doch zu früh dran. Mit einem steilen Aufstieg geht es direkt los, was aber den Vorteil hat, daß uns sehr schnell warm wird. Es verspricht ein herrlicher Tag zu werden, denn es weht ständig ein leichter & kühler Wind - super Wanderwetter! Nach ca. einer Stunde holen wir das Frühstück an einem Picknickplatz (direkt am Gedenkstein für im Bürgerkrieg erschossenen Republikaner) nach. Wir benötigen noch zwei weitere Stunden, um den breiten "Brandschneisenweg" hinter uns zu lassen. In einem kleinen Waldstück entscheiden wir uns für eine Ess- und Schlummerpause. Gut erholt schaffen wir auch die nächsten 2 km bis San Juan de Ortega. Hier überlegen wir, ob es noch weiter gehen sollen. Wir setzen uns erst einmal in eine Bar (mit den größten Bocadillos des gesamten Jakobsweges) zu Hank & Louk. Später stößt auch noch Traute hinzu, worüber sich Margret sehr freut. Die Entscheidung fällt: wir gehen noch weiter bis nach Atapuerca. Der Camino verläuft über wunderschöne Wege bis nach Arca und nur die letzten 2 km entlang der Landstraße. Wir wählen die Alberge Atapuerca mit einem sehr schönen Garten. Nachdem wir alle "Pilgerarbeiten" erledigt haben, liegen wir unter einem Kirschbaum und genießen diesen wunderschönen letzten Mai-Tag/Pfingstsonntag. Zum Essen wollen wir ins "Comosapiens" (=Homo Sapiens?/Atapuerca ist weltberühmt als "Heimat der ersten Europäer"). Da sich der Beginn des Pilger-Menüs aber um eine halbe Stunde verzögert, machen wir noch einen Abstecher zur Kirche auf dem Hügel. Ein wunderbarer (stiller) Ort mit herrlicher Aussicht in die Landschaft. Das anschließende Essen ist sehr gut und Margret geht sofort danach ins Bett, da sie sehr müde ist. Ich genieße nochmals die Abendsonne und folge später nach. Hoffentlich bleibt das Fenster geöffnet, da es im Zimmer sehr heiß und stickig ist!!!